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Das 20-jährige Bestehen der Bickendorfer Interessengemeinschaft, war Anlass für eine herausragende Veranstaltung der big in Köln Bickendorf. Ernst-Jürgen Kröll seit 20 Jahren Vorsitzender der Vereinigung begrüßte über 100 geladene Gäste im Bickendorfer Brauhaus „Kääzmann`s“. die als Wegbegleiter, Mitglieder, Vertretern aus der Politik und öffentlichen Einrichtungen sowie Freunde der big in den vielen Jahren die Unternehmervereinigung zu dem gemacht was die big heute ausmacht.
Einer von Ihnen war Fritz Schramma , der von der ersten Gründungsversammlung bis heute stets ein ganz enger Vertrauter der big gewesen war, ob als Bezirksvertreter Stadtrat oder Oberbürgermeister. In seinem Grußwort unterstrich Fritz Schramma den politischen und gesellschaftlichen Stellenwert der big für das Viertel.
Auch der Bezirksbürgermeister Josef Wirges würdigte die Verdienste der big für die Region, wobei er das big Magazin als besonders wertvolles Presseorgan hervorhob.
In einer eindrucksvollen Präsentation stellte Peter Bruckmann ebenfalls seit 20 Jahren stellvertretender Vorsitzender der big die Etappen und Höhepunkte der IG über die 2 Jahrzehnte vor. Im Oktober 1989 konnte durch die Unterstützung der Arbeitsgemeinschaft U-Bahn Bau mitten in der Baustelle das erste big Straßenfest stattfinden. In den folgenden Jahren wurden von der big fünf weitere Straßenfeste veranstaltet. Auf diesen Straßenfesten beeindruckte immer der Messecharakter. Die Mitgliedsfirmen gestalteten der big die Feste durch die Präsentation ihrer Leistungsfähigkeit. Im August 1990 lud die big zum ersten big-Spaziergang ein. Denkmalpfleger Johannes Beines führte durch Bickendorf. Ebenfalls 1990 erreichte die big nach einem Artikel im big-Magazin, dass die eher unansehnlich durch die Stadt aufgestellte Strassenlampen gegen Laternen, wie sie auch in Ehrenfeld installiert waren ausgetauscht wurden. Seit 1991 setzt sich die big für die Neugestaltung des Rochusplatzes ein. Nach der damaligen Vorstellung sollte dort ein bürgernaher Platz errichtet werden. Es sollten Grünflächen entstehen und ein kleines Amphitheater in dem zukünftige Veranstaltungen stattfinden konnten. In der Folge konnten über 1000 Unterschriften für einen schönen Rochusplatz als Petition an OB Burger übergeben werden. Seit dem ist die künftige Gestaltung das zentrale Thema der big. 1993 produzierte die big eine Serie von Videos, die die einzelnen Unternehmen in ihrem Leistungsumfang darstellten. 1995 organisierte die big ein Schülerpraktikum für die Montessorie- Schule. Das besondere daran war, dass das dreiwöchige Praktikum auf drei unterschiedliche Unternehmen aufgeteilt wurde. Im Jahr 2003 produzierte die big die CD „Bickendorfer Pänz singen kölsche Lieder“. Johanna Akomeah und ihre Kölsch AG von der Katholischen Grundschule Erlenweg, Gertrud Meinert, Bömmel Lückerath von den Bläck Fööss und Ludwig Sebus nahmen im Tonstudio von big Mitglied Robert Juretzki 16 Lieder auf. 2007 fand der erste Bickendorfer Büdchenlauf mit 500 Teilnehmern statt. Mittlerweile ist die Teilnehmerzahl auf stattliche 800 angestiegen. Die an der Laufstrecke wohnenden Bürgerinnen und Bürger veranstalten dabei kleine Feste und feuern die Läufer begeistert an. Alle Aktionen der big wurden durch das big Magazin von Anfang an begleitet. Die erste Ausgabe erschien zum ersten Straßenfest im Oktober 1989. Seit dem sind über 70 Ausgaben des dreißig Seiten starken Magazins für Bickendorf, Ossendorf und Vogelsang erschienen. Ein ganz bedeutsames Ziel für die big ist und war es stets, das Image des Ortes Bickendorf zu verbessern. In seiner Grußrede wies der Vorsitzende darauf hin, dass heute Bickendorf ein außerordentlich gefragter Wohnort ist. Ein Ort mit einer hervorragenden Infrastruktur, einer perfekten Nahversorgung für den Bedarf des täglichen Lebens und einem ausgezeichneten Angebot an öffentlichen und privaten Dienstleistungen. Er richtete einen deutlichen Appell an die Bürger, durch Berücksichtigung der Mitgliedsfirmen bei Einkäufen und der Inanspruchnahme von Dienstleistungen zum Erhalt dieser wertvollen Strukturen beizutragen. Denn jeder Verlust eines einzelnen Unternehmens bedeutet auch der Verlust eines Stückchens an Lebensqualität im Viertel. Besonders stolz ist die big auf den Umstand, dass die Mitgliederzahl von damals 15 auf heute deutlich über 100 gewachsen ist. Einen ganz besonderen Dank richtet der Vorsitzende an die Kollegin und Kollegen im Vorstand. In den vielen Jahren der Zusammenarbeit hat sich ein Team gebildet, in welchem intensive freundschaftliche Bindungen gewachsen sind. Gerade diese starken, freundschaftlichen Bindungen, ließen die viele Arbeit gerne in den Hintergrund rücken. Und dafür sei er Stefanie Terbrüggen, dem Peter Bruckmann, dem Hans Johnen, dem Josepf Schnitzler, dem Stefan Knepper, Bernd Hartmann, Rainer Rammelmann und Dieter Richartz besonders dankbar.
Ernst-Jürgen Kröll |